Die besten Hotels in Tasmanien: Hobart, MONA & Cradle Mountain (2026)

Pumphouse Point Strathgordon als außergewöhnliche Wildnis-Suite mitten im See, The Henry Jones Art Hotel Hobarts historisches Jam-Fabrik-Erlebnis und Cradle Mountain Lodges Wildnis-Bungalow — Australiens kulturell provokanteste und ursprünglichste Insel 2026.

Tasmanien: Australiens kulturell provokansteste und ursprünglichste Insel

Tasmanien ist Australiens außergewöhnlichstes Bundesland — eine Insel, die Hochkultur und unberührte Wildnis auf einmalige Weise vereint. Das MONA (Museum of Old and New Art) in Hobart, gegründet vom professionellen Spieler David Walsh mit einem privaten Investment von 175 Millionen Dollar, ist das provokanteste Museum Australiens und eines der außergewöhnlichsten Museen der Welt. Im Untergeschoss eines Weinbergs gelegen, beherbergt es Kunst, die Grenzen auslotet und konventionelle Museumskonzepte auf den Kopf stellt.

Der Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark schützt eines der ältesten gemäßigten Regenwälder der Welt — ein Gondwana-Erbstück, das unter dem UNESCO-Welterbe Tasmanian Wilderness gelistet ist. Hier leben Wombats, Platypusse und der Tasmanische Teufel (Sarcophilus harrisii), das größte fleischfressende Beuteltier der Welt.

Tasmanischer Whisky rundet das Bild ab: Sullivans Cove gewann als erste Nicht-Schotte den Titel des weltbesten Single Malt Whiskys — ein weiterer Beweis für Tasmaniens unerwartete Außergewöhnlichkeit.


Die besten Hotels in Tasmanien

Pumphouse Point Strathgordon — Überwasser-Wildnis-Suite mitten im Lake St Clair

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Preis: €500–2.500/Nacht | Lage: Lake St Clair, Strathgordon, Tasmanien

Pumphouse Point ist das außergewöhnlichst gelegene Hotel der südlichen Hemisphäre. Das ehemalige Pumphaus eines Wasserkraftwerks aus den 1940er Jahren ragt weit in den Lake St Clair hinein — Australiens tiefsten See (167 m) — und ist nur über einen schmalen Damm erreichbar. Die umgebende UNESCO-Welterbe-Landschaft der Tasmanian Wilderness schafft eine Isolation, die in keinem anderen australischen Hotel erfahrbar ist.

Wombats, Platypusse und Echidnas sind regelmäßige Besucher auf dem Gelände. Das Hotel bietet geführte Wanderungen in der umgebenden Wildnis und ist der ideale Ausgangspunkt für den berühmten Overland Track (65 km, Cradle Mountain bis Lake St Clair).

The Henry Jones Art Hotel Hobart — Historische Jam-Fabrik als Kunsthotel

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Preis: €300–1.500/Nacht | Lage: 25 Hunter Street, Hobart, Tasmanien

Das Henry Jones Art Hotel ist das künstlerisch bedeutendste Hotel Australiens. Die ehemalige IXL-Marmeladen-Fabrik aus den 1820er Jahren — benannt nach dem Hobarter Industriellen Henry Jones — wurde in ein preisgekröntes Kunsthotel verwandelt, das tasmanische Künstler in jedem Zimmer ausstellt. Die MONA-Fähre legt in der Nähe ab, was das Hotel zur idealen Basis für Museumsbesuche macht.

Die originalen industriellen Architekturelemente — Backsteinbögen, Holzbalken, historische Fenster — wurden bewusst erhalten und schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die Geschichte und Gegenwart verbindet.


FAQ

Wann ist die beste Reisezeit für Tasmanien? Dezember bis Februar bietet die angenehmsten Bedingungen mit Temperaturen von 18–25°C und den längsten Tagen des Jahres. Das Dark Mofo Festival im Juni (rund um die Wintersonnenwende) ist hingegen das wichtigste kulturelle Ereignis des Jahres — ein MONA-gesteuertes Winterfestival mit Feuer, Eis und provokativer Kunst. Wanderungen auf dem Overland Track sind von November bis April möglich; Schlechtwetterausrüstung ist ganzjährig unverzichtbar, da Tasmaniens Wetter berüchtigt unberechenbar ist.

Welche Wildtiere kann man in Tasmanien sehen? Der Tasmanische Teufel ist das begehrteste Wildtier — die Art ist durch das Devil Facial Tumor Disease bedroht und um 80% dezimiert worden, aber in Nationalparks und Wildlife-Sanctuaries gut sichtbar. Cradle Mountain ist das zuverlässigste Ziel für Wombat-Beobachtungen, besonders in der Dämmerung. Platypusse sind am frühen Morgen an ruhigen Gewässern zu sehen; die biologisch widersprüchlichsten Säugetiere der Welt (eierlgend, giftig und elektroreceptiv) sind in keiner anderen australischen Region so leicht zu beobachten.

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